Unser Rebberg

Der Rebberg ist Teil unseren Familienbetriebs und wurde im Jahr 1977 zum ersten Mal bepflanzt. Unser Rebberg liegt am Südhang des Schlosses Uster. Der höher gelegene Teil besteht aus lehmigen Sandboden mit einer gesunden Humusschicht, im unteren Teil besteht der Grund aus Nagelfluh - ebenfalls bedeckt mit gutem Humus. Wir nutzen die schonende Humusbewirtschaftung, da sie die Grundlage für einen gesunden, fruchtbaren, natürlichen und stressfreien Boden ist.

Die Bewirtschaftung im Einklang mit der Natur liegt uns sehr am Herzen. Darum produzieren wir nach den Vorschriften des ökologischen Leistungsnachweises (ÖLN ehemals IP). Jeder Rebstock wird einzeln analysiert, geprüft und individuell so naturnah wie möglich bewirtschaftet, dadurch vermindern wir das Risiko von Krankheiten und Schädlingsbefall.

Qualität bedeutet für uns die optimale Reife der Trauben sowie das physiologische Gleichgewicht der Reben. Durch konsequente Traubenreduzierung erreichen wir eine bessere Reifung des Traubengutes, einen höheren Zuckergehalt und somit eine höhere Qualität.

Unsere Rebfrauen

Unsere Rebfrauen sind von Mai bis Juli auf dem Rebberg tätig. Kleine Arbeiten wie zum Beispiel die für Rebfrauen typischen Laubarbeiten erledigen unsere Rebfrauen früh morgens auf unserem schönen Rebberg, manchmal sogar mit Aussicht auf den ebenso schönen Greifensee. 

Unsere Rebzünfter

Unsere Rebzünfter sind von Februar bis Oktober tätig. Sie kümmern sich um das Ausholzen, die Junganlagen, das Erlesen der Austriebe, das Kappen der Treibspitzen und vieles mehr. Weitere Informationen zu unseren Rebzünftern aus Uster finden Sie auf der Webseite rebzunft-uster.ch.

Eveline Heusser Feisthammel

Seit dem Jahr 2002 betreut die eidg. diplomierte Winzermeisterin, Eveline, in zweiter Generation unseren Rebberg . In welchem Beruf sie arbeiten wollte, war ihr schon früh klar. Als aller erstes startete sie in eine Lehre als Winzerin und durfte über die drei Lehrjahre in verschiedenen Betrieben mitarbeiten. Das ersteLehrjahr verbrachte Sie in der Forschungsanstalt in Wädenswil, das zweite Jahr in Salgesch, bei der Franz Joseph Matier AG im Wallis und im dritten Lehrjahr fand sich Eveline in Aesch, im Tschäpperli, in Basel Land wieder.

Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Lehre absolvierte Eveline die Bäuerinnenschule. Danach packte sie das Fernweh und zog sie nach Neuseeland und Australien - wo sie auf diversen Rebbergen Arbeit fand. Nach ihrem Aufenthalt im Ausland und dem erneuten Schulbankdrücken arbeitete Eveline ab 1998 in Höngg und war auf dem Rebberg mitverantwortlich für das Wohl der dort angepflanzten Reben. Im Jahr 2001 absolvierte Eveline ihre Meisterprüfung und übernahm im Folgejahr 2002 parallel unseren Rebberg in Uster. 2005 widmete sich Eveline ganz dem Rebberg in Uster und ihrer Familie.